Hier fehlen Spielberichte, Tagebücher, Gedanken, Philosophien,
An(n)alen, Aufzeichnungen, Ausreden, Rückzieher, Einzelaktionen,
Atteste und literarische Ergüsse
zu Künftigem, Aktuellem und schon Erlebtem.
 



Lucky-Mothers-Turnier 2008

Helper-Arithmetik oder Chronologie eines Jahrhundert-Schachzugs

Maisacher Turnier, Samstag Abend, 19 Uhr:
Nach Abschluss der Vorrunde hat der Helper zusammen mit THC und den Kölnern 6 Punkte, die Blue Bulls sind mit 0 Punkten Letzter. Weil die drei Punktgleichen untereinander jeweils ein Spiel gewonnen und eins verloren haben kann der direkte Vergleich nicht herangezogen werden. Das Torverhältnis ist entscheidend und der Helper wird 2. seiner Gruppe. Da in der anderen Gruppe die Lucky's 1. wurden steht fest: Halbfinale gegen den Angstgegner!
Zunächst lähmendes Entsetzen in den Helper-Gesichtern, dann bricht Panik aus! Bitte nicht schon wieder verkloppt werden (an dieser Stelle liebe Grüße nach Peking). Da muss es doch einen Ausweg geben!

Samstag Nacht, 3 Uhr:
Trotz umfangreicher bewusstseinserweiternder Maßnahmen ist noch keine rettende Idee in Sicht. Während die Lucky's entspannt feiern trinkt der Helper verbissen weiter. Es werden alle Möglichkeiten durchgespielt doch selbst die in der Verzweiflung herbeigerufene Polizei weiß keinen Rat. Das bedrohliche Ergebnis der Vorrunde hängt immer noch schwarz auf weiß an der Zeltwand.

Sonntag früh, Morgendämmerung:
Die erneut alarmierte Polizei rät dem Helper mitfühlend er solle nun doch endlich ins Bett gehen. Den Einwand man könne doch angesichts der drohenden Demontage ohnehin nicht schlafen lässt sie nicht gelten. Auch die Lucky's legen sich nun in stiller Vorfreude aufs Ohr.
Sonntag frueh zur Unzeit:
Unbekannte Täter entfernen das Ergebnis der Vorrunde von der Zeltwand. Es gibt keinerlei Indizien wer dahinter stecken könnte. Auch das Motiv bleibt völlig im Dunkeln.

Sonntag Mittag, kurz vor Anpfiff:
Der Helper weist auf das überraschende Verschwinden der Vorrundentabelle hin und rechnet nochmal nach. Es sei richtig dass bei Punktgleichheit von 3 Mannschaften der direkte Vergleich nicht zählt sondern das Torverhältnis. Und dann kommt wie aus heiterem Himmel dem Helper die rettende Idee, ein internationales Novum, eine Meisterleistung am grünen Tisch:
Die Kölner seien wegen der Tordifferenz ja nur 3. und damit nicht im Halbfinale. Also verbleiben nur THC als 1. und der Helper als 2. für das Halbfinale. Und zwischen diesen beiden zähle nun doch der direkte Vergleich. Und wer hat den gewonnen? - genau, der Helper!! Somit ist der Helper doch Gruppenerster, spielt im Halbfinale gegen die Hexe und entgeht mit knapper Not dem Fiasko.
Ein sensationeller Schachzug, Respekt!!

Sonntag Mittag, eine Stunde später:
Der Schachzug hat sich voll bewährt. Statt einer zweistelligen Klatsche gegen die Lucky's erreicht der Helper ein respektables 1:6 gegen die Hexe und verlässt mit stolz geschwellter Brust den Platz. Lobend für den Helper sei hier noch erwähnt dass dieser Erfolg erreicht wurde obwohl die Hexe wirklich stark aufgestellt war. Selbst die Lucky's konnte im anschließenden Finale nur knapp mit 4:1 gewinnen…

Herzlichen Glückwunsch!
Norbert


Gegendarstellung zu:
"Helper-Arithmetik oder Chronologie eines Jahrhundert-Schachzugs";

Genannt:
"Momentaufnahme der grausamen Realität zwischen humanitärem Einsatz,
sozialem Verhalten und sportlichem Fanatismus"

Dem Aussenstehenden wird es vermutlich immer ein Rätsel sein, wie zwei befreundete und ein gemeinsames Tunier ausrichtende Mannschaften so unterschiedlich sein können.

Auf der einen Seite der Helper, der seinem Namen alle Ehre macht, indem er einer massiv ersatzgeschwächten Mannschaft (Tschogies TP) immer wieder aushilft und dabei versehentlich gegen den überambinitionierten Lucky einen Kantersieg landet. Aus Selbstlosgikeit aber sofort und gerne dann zurücktritt, die Begegnung annuliieren läßt, damit andere Mannschaften weiterkommen und die Chancen des Lucky nicht unnötig verringert werden. Den Rest seiner sonstigen Zeit verbringt er am Spülmobil oder seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommend, die weit angereisten Gäste zu unterhalten. Am Ende bricht er kraftlos zusammen und schläft nach 2 Tagen Strapaze in seinem Bett zufrieden ein.

Auf der anderen Seite der Lucky, der dem Gegner auf dem Spielfeld das fürchten lehrt, wie ein Raubtier das wehrlose Opfer von hinten umgrätscht, sich an Niederlagen nicht erinnern kann, dem der Sieg nicht reicht, sondern der sich am Ende noch öffentlich über die Verlierer lustig macht.

Die Welt ist ungerecht und grausam, und manchmal nicht leicht zu verstehen: wie siecht ein Sieger?
Pauli



Der erste Spieltag bei unserem ersten Jahr (199X ???) in Seeboden

Nachdem sich morgens dann die Ersten aus ihren Schlafsäcken bequemt hatten haben einige ganz harte Jungs erst einmal ein äußerst erfrischendes Bad im See bei geschätzten, flockigen 15° Wassertemperatur genommen, und anschließend ging die Truppe meist geschlossen zum Raubritter Penker (das Rechtschreibkorrekturprogramm von Word erkennt den Namen übrigens erstaunlicherweise nicht und schlägt stattdessen Penner oder Punker vor . . . na ja, lassen wir es mal beim Original . . .) um eine erste Stärkung für den folgenden anstrengenden Tag zu sich zu nehmen. Dieses mal wählten viele Spiegeleier mit extra viel Knoblauch! Stimmt wirklich, allerdings sollte sich das am folgenden Tag nicht mehr wiederholen . . . ich denke, der ein oder andere kann sich noch lebhaft an den Grund dafür erinnern . . .
Sodann ging es zum Fußballplatz wo bei brütender Hitze und verdammt wenig Schatten die ersten spielerischen Erfolge eingefahren werden sollten. Auf alle Fälle erwähnenswert ist hierbei die rote Karte für Martin S. und seinen Gegenspieler nach einer wirklich belanglosen Rangelei der beiden bereits im ersten Spiel. Zudem verletzte sich schon vor Spielbeginn Mittelfeldregisseur Flo S. - ohne Fremdeinwirkung - was die anderen nicht gerade zu Jubelstürmen hinreißen konnte. Egal, musste alles weggesteckt werden.
Auffallend war auch das sich über den ganzen Tag immer wieder Leute zusammensetzten und über den hochinteressanten Spielmodus des Turniers diskutierten, und man kann getrost behaupten das fast alle denselben am Ende des zweiten Spieltages kapiert hatten. Diese Aussage mag einen erstaunen, doch wie durchaus versichert werden kann, völlig zu unrecht. Dieser Modus war einfach unglaublich, ein Traum in rot weiß rot, nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen.
Schließlich wurde die Mannschaft an diesem Tag an ihrem Spielort Dritter (von 8), was natürlich ein Grund zum Feiern war. Auszüge von dieser Fete sollen sogar auf Video festgehalten worden sein, - ojeee ojeee ojeee ojeee . . ., den ganzen Abend echt dufte Musik, na ja, wer dabei war, weiß wovon die Rede ist.
Übrigens sollen auch Teile der Mannschaft mit Bier in der Hand gesehen worden sein . . . . Folgerichtig wieder ein kleines Wortduell bei der Ankunft am Camping-platz mit dem Penker oder sonst einem geplagten Gast.
Vergessenerweise sollte noch nachgeschoben werden, dass nach Abschluss der sportlichen Aktivitäten auf dem Rasen jeweils eine gemütliche Badesession am Steg abgehalten wurde, angeblich auch mit Erfrischungsgetränken.
Über den dritten Tag noch viele Worte zu verlieren ist überflüssig. Man spielte um Platz 9 - 12 ( bei 34 teil nehmenden Mannschaften ), erreichte den letzteren wohl aufgrund eines zu schwachen Konditionstrainings an den vorangegangenen Donnerstagen, und wer wollte konnte mühelos seinen Sonnenbrand ein wenig verbessern, will sagen vorantreiben. Über das Fest bleibt nichts zu sagen, - doch da war diese Mädchenklasse, die mit ihrem Auftreten etwas Auflockerung in das Zelt brachte, sonst war alles der gleich Schmarren wie am Tag zuvor.
Es soll keineswegs der Eindruck entstehen, dass das Turnier nicht eine gelungene Veranstaltung, und die ganze Fahrt ein heiden Spaß war, wobei sinnloserweise der ein oder andere bei der Ankunft in Gröbenzell noch Vorlieb mit einer Stippvisite in der Grotte (die gab es damals wirklich noch - Gruß an Fredl Marienfeld) nahm. Einfach zwecklos (sportlich gesehen) !

Auf ein Neues im nächsten Jahr, Luckymothers

Servus, Roger

 
Für die Luckies zur Erinnerung an ein gutes Mahl:

mit eisgekühlten Getränken! 21.4.01 by MothersTV and MothersCD-Production
 
Lucky Mothers werden 3. und 5. beim Stamo Cup
Die angetretenen Lucky Strikers (Poppi, Norbert, Wolfi, Flo, Roger, Tschougie, Nick, Oleg, Eisi)
und die Mothers Little Helpers (Poppi, Norbert, Wolfi, Flo, Roger, Tschougie, Nick, Oleg, Eisi) werden beide in ihren Gruppen Zweiter. Um im Finale nicht gegeneinander anzutreten, was angesichts der Aufstellung einige Probleme bereitet hätte, begnügten sich die Lucky Strikers mit dem 5. Platz und spielten für die Lucky Mothers das Halbfinale, welches natürlich unverdienter Weise prompt verloren wurde. Spiel um Platz drei konnte gewonnen werden, obwohl manche Spieler doch schon etwas verwirrt waren. Unser Torwart lief zu Höchstleistung auf und legte sich anschließend die gewonnene 1,5 l Flasche Asti Spumante ganz alleine über. Respekt. Der Wolfi mußte unter anderem feststellen, daß er sich nie in die kranken Köpfe der Helpers hineindenken können wird.
 

AZ Turnier:
1. Runde Heimspiel gegen BBV Flyers. 5:2 für die Luckymothers;
Tore : Norbert 3, Steffen 1, Eisi 1
2. Runde weiter!:
Sieg der Luckymothers
gegen Sixpackers (Viertelfinalteilnehmer AZ Turnier 2001):
7:6
nach Elfmeterschießen , ein dramatisches 3:3 nach regulärer Spielzeit, gefolgt von einem noch dramatischeren Elfmeterschießen, daß wir letztendlich trotz des verschossenen Elfmeters von HD [der es dadurch schaffte seine Mitschützen auf höchste Konzentration und sichtbaren Erfolg einzustellen] zu unseren Gunsten wenden konnten!
Tore: Steffen 2, Roger 1
die Tore vorbereitet durch Roger ,HD, Wolfi und diverse Mitspieler
Elfmeter siegreich verwandelt: Tschuffe, Uwe;Roger,Flo
ein Dank an Poppe(l) den Killer!
Wolfi bekam wegen einer nahezu geringfügigen Tätlichkeit die
gelbrote Karte!

AZ Turnier:
Die Lucky Mothers verlieren gegen Aufbau Wess nach Elfmeterschießen mit 8:6 (4:4).
Tore Norbert, Junior(2), Flo(Elfer)
Elfmeterschießen: Getroffen: Uwe und Norbert, verschossen Junior und Steffen!
Es wurde unter fast unmenschlichen Bedingungen bravurös gekämpft aber es hat leider nicht gereicht.
Wir danken den Zahlreich erschienen Zuschauern und hoffen: Es hat trotzdem Spaß gemacht!
Sorry Tschuff, jetzt mußt noch a Jahr dranhängen.

 

Tirol 2002
Lucky Mothers werden 9. von 16 Mannschaften. 1x unentschieden, 1x verloren und 4x gewonnen. Die AK Härter BSE wurde mit 2:0 abgefertigt und war damit noch gut bedient.

Einethöfe Götzens 0:2
Barraca Fumane Verona 0:0
FC Küssnacht 2:0 (Tore: Junior, Norbert)
FC Binis Götzens 3:0 (Tore: Norbert 3)
AK Härter BSE 2:0 (Tore: Norbert, Flo)
Gut Schluck Hausat 4:2 (Tore: Eisi 4)

 
Samstag, 16.3.02
3. Platz beim Daxer Stammtisch Hallenturnier.
Anwesend und aktiv (mehr oder weniger): Moungie (Tor), Uwe, Pauli, HD, Flo, Oleg, Roger, Wolfi, Eisi, Tommy, Norbert.
Anwesend und nicht aktiv: Rolli, Martin B., Berndi, diverse Spielerfrauen, Kinder und Randgebiete.
Unser Leihtorwart Moungie als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet. Ein dickes Dankeschön an die Ascherbach Piranhas. Wolfi schreibt den ausführlichen Bericht, weil er die meißten Spiele wegen nicht näher zu beschreibenden Gründen zugeschaut hat.(Aber er war wenigstens den ganzen Tag anwesend,was wiederum sehr lobenswert ist)
Besondere Vorkommnisse:
Wolfi hatte im Halbfinale den Ausgleich auf dem Fuß, saß aber leider zu diesem Zeitpunkt gerade auf der Bank.
 
Drastischer Vorfall am 17.3.02 beim Training am MD-Gelände:
Helpers Eisi erscheint trotz Verletzung beim Training, um zumindest seinem Hund Trainingsrückstand zu ersparen. Beim Stockwerfen für Baba trifft er unversehens unseren Zehnkämpfer Klaus
W. am Kopf. Ergebnis: Blutende Platzwunde - hoffentlich ist Klaus in Tirol wieder einsatzfähig, wir wünschen gute Besserung.
Angeblicher Kommentar vom Eisi: " Der Baba hat doch gar nicht angefangen; der tut keinem was"